Was sind die modischen Trends der heutigen Jugend?

Die modischen Trends schlechthin gibt es heute im Bereich Jugendliche nicht mehr. Die aktuelle Generation der Jugendlichen ist weitaus einfacher gestrickt, als die vergangenen Generationen. Geprägt wird das modische Bild nicht mehr von den Hot Pants, den Hippie- oder Punker-Outfits, die so typische für längst vergangene Jahrzehnte waren. Heute tragen Jugendliche genau das, was ihnen gefällt, worin sie sich wohlfühlen.

Das ist auch kein Wunder, denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt längst, dass es kaum mehr eine Steigerungsform bei der Mode für Jugendliche gibt. Lange galt es als absolutes Muss, mit ausgefallener Kleidung seine Eltern zu schockieren. Aufgrund der vielen schon da gewesenen Trends ist dies den heutigen Jugendlichen nicht mehr möglich. Vielmehr zeichnen sich einzelne Phasen ab, die viele Jugendliche durchlaufen.

Die Phasen im Überblick

Jugendliche befinden sich heute in einer schweren Zeit, die geprägt ist von Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und fehlenden Zukunftsperspektiven. Da ist es nicht gerade leicht, sich auch noch selbst zu finden. Umso mehr probieren die Jugendlichen heute aus. Es kommen verschiedene Phasen zum Tragen, wie die dunkle Phase, in der ausschließlich schwarze Kleidung getragen wird oder die mädchenhafte Phase, bei der die jungen Mädchen Wert darauf legen, stets nur in Kleidern und Röcken in der Öffentlichkeit präsent zu sein.

Natürlich wollen Jugendliche auch heute noch mit ihrer Kleidung rebellieren. Das gelingt am ehesten in diesen Phasen, die aber nicht zwangsweise jeder Jugendliche mitmachen muss. Die schwarze Phase, in der nicht nur die Kleidung, sondern auch das eigene Zimmer ganz in Schwarz ausstaffiert wird, bereitet den meisten Eltern große Sorgen. Doch vielfach handelt es sich eben nur um eine Phase auf dem Weg zur Selbstfindung.

Markenkleidung für Jugendliche von Bedeutung

Ein Trend ist aber dennoch zu beobachten: Die Markenkleidung. Jugendliche legen immer mehr Wert darauf, trendige Marken zu tragen. Hier reicht die Auswahl von den bekannten und namhaften Designern bis hin zu jungen Modelabels, die sich erst noch einen Namen machen müssen. Dass dieser Kleidungsstil ins Geld geht, wird dabei oft verkannt. Denn wer dazu gehören will, muss Markenkleidung tragen. Dieser Gruppenzwang ist für Jugendliche besonders belastend, speziell dann, wenn das Haushaltsbudget den Kauf von Markenkleidung eigentlich nicht zulässt.